Futterumstellung und Fütterungstechnik

Frau füttert Hund

 

Wie stelle ich die Fütterung um?

Wir verzichten bei allen Sorten des Marengo Hundefutters gänzlich auf alle Arten von Konservierungs-, Lock-, Farb- und Aromastoffen, Zucker sowie auf Geschmacksverstärker.
Machen Sie es Ihrem Hund leicht und stellen Sie die Fütterung langsam auf die Marengo Futterringe um. Vermischen Sie Marengo Hundefutter mit dem bisher gewohnten Futter. Erhöhen Sie nach und nach den Anteil des Marengo Hundefutters über einen Zeitraum von 10-14 Tagen bis Sie nur noch Marengo allein füttern.
Die naturbelassenen Zutaten des Marengo Hundefutters bringen aufgrund ihrer hohen Nahrhaftigkeit schneller ein Sättigungsgefühl als viele andere herkömmlichen Trockenfutter. Darum kann es sein, dass Ihr Hund schneller satt ist und einige Futterringe übrig lässt.
Lassen Sie in diesem Fall Ihren Hund entscheiden und reduzieren Sie mit ruhigem Gewissen die Futtermenge.
Ihr Hund bekommt durch die Hochwertigkeit des naturbelassenen Marengo Hundefutters auch mit einer geringeren Menge, alles was ein gesunder Hund zum Leben braucht und fühlt sich zusätzlich angenehm satt.
Wie Sie wissen, sollte Ihrem Hund immer genügend frisches Wasser zur Verfügung stehen.

 

Zubereitung des Futters

Marengo Hundefutter füttern Sie am besten trocken. So hat der Hund die Möglichkeit sein Gebiss artgerecht zu benutzen. Das kraftvolle Kauen ist die Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Zähne.
Ihrem Hund sollte in einem zweiten Napf den ganzen Tag frisches Wasser zur freien Verfügung stehen. Wollen Sie das Marengo Hundefutter eingeweicht verfüttern, beachten Sie bitte folgendes: Marengo Hundefutter ist rein naturbelassen, darum enthält es keine Konservierungsmittel.
Aus diesem Grund weichen Sie Marengo Hundefutter nie länger als eine ½ Stunde ein und nehmen Sie Ihrem Hund nach spätestens einer weiteren halben Stunde das Futter wieder weg.
Sorgfältige Reinigung des Futternapfes ist selbstverständlich.
Für Welpen steht für die ersten Lebenswochen ein Welpenbrei zur Verfügung, der sofort nach dem Anrühren verfüttert werden kann.
Auch die Welpen kleiner Rassen sollten möglichst früh an trockene Nahrung gewöhnt werden, um die Kautätigkeit zu fördern.
Alle durch mangelnde Kautätigkeit entstehenden Probleme mit Gebissfehlstellungen und beim Zahnwechsel können so vermieden werden.

Das leider häufig praktizierte kurzfristige Zugeben von Wasser auf die trockenen Futterringe kann zu Verdauungsstörungen führen. Dies liegt daran, das Wasser den Weg der kurzen Magenpassage wählt und somit ohne direkten Aufenthalt im Magen quasi nur durch den Magen sofort in den Darm gespült wird. Die Nahrung hingegen gelangt nach Zerkleinerung und Einspeichelung über die Speiseröhre in den Magen und wird dort einem vorgesehenen Verdauungsprozess unterworfen. Ist der Nahrungsbrei bereits im Magen, wird dann ankommendes Wasser über den Brei hinweg in den Darm weitergeleitet, ohne Futterteile mitzunehmen. Bei gleichzeitiger Aufnahme von Wasser und Trockenfutter können aber kleine bzw. auch grössere Futterteile mit dem Wasser sofort in den Darm gespült werden. Dies ist dann oft Ursache für hochgradige Verdauungsstörungen, weil wichtige Verdauungsprozesse nicht stattfinden. Darum sollten Sie bei empfindlichen Hunden nie Trockenfutter mit Wasser übergiessen und dann sofort verfüttern.

 

Futterumstellung bei sensiblen Hunden

Wie stelle ich die Fütterung um?
Grundsätzlich gibt es verschiedene Formen einer Futterumstellung

  1. Abrupte Futterumstellung
    Bei der abrupten Futterumstellung wird der Hund von einer Mahlzeit auf die andere vollständig auf ein neues Futter umgestellt. Erstaunlich viele Hunde haben bei dieser Art der Umstellung wenig oder keine Probleme. Empfindlichere Hunde reagieren hierbei aber häufig mit Verstopfung, Durchfall, breiigem Kot oder nach 2-3 Tagen mit einsetzendem Appetitmangel.
    Fast immer problematisch ist eine abrupte Umstellung von Nassfutter (Dosenfutter/Selbstgekochtes/eingeweichte Trockennahrung) auf Trockenfütterung (uneingeweichte Fütterung von Trockenfutter). Die Ursache hierfür ist leicht ersichtlich. Ist der gesamte Organismus bei einer Nassfütterung darauf eingestellt, dem Nahrungsbrei zwecks Verdauung Wasser zu entziehen, muss er durch die Umstellung bedingt plötzlich Wassser für die Verdauung zur Verfügung stellen.
    Dies bedeutet darüber hinaus, dass neben dem gesamten Wasserhaushalt auch der Elektrolytstoffwechsel beeinträchtigt wird. Für diesen Fall ist eine langsame ca. 2-4 wöchige Umstellungsphase am besten geeignet.
    Die abrupte Futterumstellung ist nur für Hunde geeignet, die sehr robust sind und von denen der Besitzer genau weiss, dass der Hund damit klar kommt.
  2. Stufenweise Futterumstellung
    Bei der stufenweisen Futterumstellung, die am häufigsten praktiziert wird, werden neues und altes Futter gemischt, wobei ausgehend von z. B. ¼ des neuen Futters und ¾ des alten Futters alle 2 Tage die Menge des neuen Futters um ¼ gesteigert und die Menge des alten Futters um ¼ reduziert wird, so dass man nach 6 Tagen insgesamt auf das neue Futter umgestellt hat.
    Diese Art der Umstellung ist eigentlich für alle Hunde geeignet, die keine besonderen Empfindlichkeiten aufweisen.
  3. Stück-für-Stück-Umstellung
    Die von einigen Hundebesitzern betriebene Stück-für-Stück-Umstellung ist eine extrem langsame Umstellungsform, bei der jeden Tag nur minimalste Mengen des alten Futters durch das neue Futter ersetzt werden.
    Diese Umstellungsform hat sich in der Praxis als wenig effizient herausgestellt. Entweder verträgt der Hund auch ohne Probleme die stufenweise Futterumstellung oder er benötigt eine wie unten beschriebene sanfte Futterumstellung.
  4. Sanfte Futterumstellung
    Die sanfte Futterumstellung ist vor allen Dingen für magendarmempfindliche Hunde, für Hunde mit einer stark verarmten und daher einseitig zusammengesetzten Darmflora (siehe auch Magen-Darm des Hundes) und für Hunde, bei denen die Futterzusammensetzung des alten und neuen Futters weit auseinanderklaffen z. B. in Bezug auf den Rohasche-, Rohprotein- oder Rohfettgehalt sowie bei starken Unterschieden in den verwendeten Futterkomponenten geeignet.
    Bei diesen Hunden, die dadurch bedingt leicht zu breiigem Kot, Durchfall, Blähungen etc. neigen, hat sich die Marengo Kurzdiät eine Ergänzung des Hundealleinfutters mit Marengo Country, der fleischlosen Korn-Gemüse-Krokette, bestens bewährt. Hierbei führt eine 3 tägige ausschliessliche (auch keine Leckerchen, Fleisch oder ähnliches) Anfütterung mit Marengo Country zu einer Neutralisierung der falschen Mikroflora, so dass der Darm anschliessend viel leichter wieder eine gesunde Flora aufbauen kann. Nur durch eine derartige Ausschlussdiät kann der Organismus den falschen Bakterienbesatz des Darmes korrigieren und Fehlgärungen, breiiger Kot werden vermieden. (Dies trifft auch zu bei Hefebefall oder Mykosen.) Danach wird das Futter Schritt für Schritt ca. eine Woche mit untergemischt, bis man schliesslich nur noch das neue Futter füttert.
    Bei hochgradigen Schädigungen der Darmschleimhaut hat es sich bewährt, eine etwas längere Zeitsspanne ca. 1/3 der Ration durch Marengo Country zu ersetzen oder auf die Marengo-63-Tage-Diät zurückzugreifen. Sollte Ihr Hund aktuelle Probleme mit Durchfall haben, empfiehlt sich neben der eventuell notwendigen tierärztlichen Betreuung die gleiche Vorgehensweise.
    Als Alternative kann als Lösung 2. Wahl statt Marengo Country auch Marengo Darmflocke verwendet werden. Marengo Darmflocke wird allerdings von mäkeligen Fressern nicht so gut angenommen wie Marengo Country, weil es ausschliesslich aus Weissreisflocken und Haferflocken besteht.
 

Probleme bei der Futterumstellung

Welche Symptome können während einer Futterumstellung auftreten, woran liegt dies und wie kann ich mit einfachen Mitteln Abhilfe schaffen?
Viele Symptome wie z. B. leicht breiiger Kot, wechselnde Kotkonsistenz, wässriger Darmsaft am Ende des Kotabsatzes, Blähungen etc., die während einer Futterumstellung auftreten, können vorübergehend für ein paar Tage auftreten, ohne dass sie besondere Beachtung finden müssen.
Dies liegt einfach an der veränderten Zusammensetzung des Futters und der damit verbundenen Umstellung innerhalb des Stoffwechsels und der Verdauungsorgane. Voraussetzung für die Tolerierung leichter Umstellungssymptome ist natürlich das Wissen, dass diese nicht zufälligerweise Folgen von beginnenden Infektionen, Überanstrengung oder z. B. medizinischen oder anderen chemischen Behandlungen sind (hierunter können auch z. B. chemische Antizecken/ Antiflohpräparate fallen). Ein wichtiges Kriterium für die Beurteilung ist hierbei, dass Sie bedenken, dass das Allgemeinbefinden des Hundes bei Futterumstellungsproblemen trotz leichter Symptome gut bleibt, bei Verdauungsstörungen anderer Ursache in der Regel nicht.

Grundsätzlich muss man sagen, dass bei den heute auf den Markt befindlichen Mittel- bis Hochpreishundefuttersorten in der Regel keine hochgradigen Futterumstellungsprobleme auftauchen. Stärkere Symptome während und nach einer Futterumstellung (immer vorausgesetzt, dass diese wirklich auf die Umstellung zurückzuführen sind), sind in den seltensten Fällen wirkliche Unverträglichkeitserscheinungen beim Hund. Meistens liegen hier fütterungstechnische Fehler zugrunde.

 

Fütterungstechnik bei Welpen:

Der junge Welpe, der vom Züchter geholt wird, frisst in der Regel in den ersten 14 Tagen nicht besonders gut. Die totale Umstellung seiner Situation, eventuell Heimweh aber auch die innere Aufregung, weil alles um ihn herum neu und interessant ist, lassen den Appetit bei vielen Welpen zuerst einmal etwas zurückgehen.
Dies ist ganz normal und sollte den Hundebesitzer gerade in dieser Zeit nicht dazu verleiten, dem ausgesuchten Futter, ständig geschmacksintensivierende Zusätze, Leckerchen oder sonstige ungeeignete Ergänzungen zuzusetzen.

Ein gesunder Welpe fängt aus instinktivem Überlebenstrieb ganz von alleine an, das ihm angebotene Futter aufzunehmen (auch ohne intensive Geschmacksverstärker!). Fehler, die man in den ersten Tagen und Wochen bei der Fütterungstechnik macht, kann man häufig das gesamte Hundeleben lang nicht wieder korrigieren. Die meisten nörgeligen Fresser sind selbst gemacht!

Viel wichtiger als Geschmacksverstärker ist die richtige Fütterungstechnik. Je nachdem wie häufig Sie den Welpen füttern wollen (in der Regel anfangs 3-4 mal pro Tag), sollte dies nach der Bewegung und dem Toben geschehen. Der Appetit ist dann grösser und Magenirritationen durch zu starke Bewegung mit vollem Bauch können so vermieden werden.
Dem Welpen sollte dann das Futter in einer ruhigen Umgebung für ca. 5-10 Minuten angeboten werden. Wichtig ist, dass der Welpe nicht durch spielende Kinder, allgemeine Hektik oder sonstiges (Welpen lassen sich auch gerne vom Frauchen oder Herrchen ablenken) abgelenkt wird. Am besten entscheidet man sich für einen bestimmten Raum, in den das Futter gestellt wird und lässt den Welpen dann wirklich für diese Zeitspanne ganz allein. So lernt der Welpe ganz schnell, dass er in aller Ruhe fressen soll und auch kann und dass er keinen „erpresserischen“ Einfluss auf seinen Besitzer ausüben kann, indem er erst einmal sein Futter verweigert und wartet, ob noch etwas besonders Leckeres anstelle seines Futters aufgetischt wird.
Nach 5-10 Minuten (abhängig von der Fressgeschwindigkeit und der aufzunehmenden Futtermenge) entfernen Sie den Futternapf. Hat Ihr Welpe etwas übrig gelassen, so kürzen Sie die Ration zu dieser Tageszeit genau um die übergelassene Menge. Hat der Welpe alles aufgefressen und kann er vom Futterzustand noch mehr Futter vertragen, so erhöht man die Futtermenge zu dieser Tageszeit in kleinen Schritten, bis er zum ersten Mal etwas übrig lässt. Lässt er etwas übrig, kürzt man die Futtermenge wieder etc..

Wichtiger Grundsatz ist, dass der Welpe nach dem Fressen immer vor einem leeren Fressnapf steht. Das ist der beste Garant für einen stets guten Appetit. Fängt der Welpe an, zu einer bestimmten Tageszeit kein oder nur noch sehr wenig Futter aufzunehmen, so kann man, vorausgesetzt der allgemeine Futterzustand ist in Ordnung, ohne Bedenken diese Mahlzeit auslassen.

Für ein gesundes Wohlbefinden ist eine längere Ruhephase nach dem Fressen stets einzuplanen. So können gefährliche Magendrehungen aber auch andere Magen-Darmprobleme von der fütterungstechnischen Seite am besten ausgeschlossen werden.

 

Fütterungstechnik bei erwachsenen Hunden

Grundsätzlich gilt das für Welpen gesagte auch für erwachsene Hunde.
Füttern Sie Ihren Hund zu fest eingeplanten Tageszeiten nach der Bewegung und planen Sie auch hier mindestens ca. eine 1-2 stündige Ruhephase ein. So kann das Futter optimal verdaut werden und Magen-Darmirritationen werden verringert. Auch ein erwachsener Hund sollte sein Futter freudig und ohne Ablenkung aufnehmen können und wollen.

 

Verweigerung des neuen Futters bei nörgeligen Fressern
Eine neue Futtersorte wird von Hunden primär dann verweigert, wenn das neu angebotene Futter weniger oder keine Geschmacksverstärker, Lock- und Aromastoffe enthält. In diesem Fall ist es wichtig, den Hund zum wirklichen Probieren zu bewegen, da der gewohnt intensive Lockgeruch fehlt.
In den meisten Fällen wird das Futter nach dem Probieren d.i. Schmecken dann gut angenommen. Rein psychologisch ist es in diesem Fall von Vorteil, das neue Futter anfangs als ein ganz besonderes Leckerchen anzubieten.

Auch wenn z. B. längere Zeit nur Dosenfutter, Dosenfutter und Trockenfutter gemischt oder nur Selbstgekochtes gefüttert wurde, kommt es in einigen Fällen vor allen Dingen bei zu abrupter Umstellung (die ja wie oben schon aufgeführt auch aus gesundheitlichen Gründen bei einer Umstellung von Nass- auf Trockenfütterung nicht angewendet werden sollte ) zur Verweigerung.
Es ist ganz verständlich, dass ein Hund, der z. B. lange Zeit sein Trockenfutter mit Dosenfutter gemischt bekommen hat und dadurch an den oft künstlich intensiven Geruch und Geschmack gewöhnt ist, bei der Futteraufnahme stutzt, wenn das Dosenfutter plötzlich fehlt.
Möchte man in diesem Fall ausschliesslich Trockenfutter füttern, ist es sinnvoll, die Menge an Dosenfutter oder auch Selbstgekochtem langsam zu verringern. So kann der Hund sich ganz allmählich auch mit dem neuen Futter vertraut machen.

Ein häufiger Fehler, der bei einigen Hunden zu nörgeligem Trockenfutterfressen führen kann, ist die Praxis einmal täglich z. B. Selbstgekochtes oder Dosenfutter zu füttern und einmal täglich Trockenfutter anzubieten oder sogar das Trockenfutter den ganzen Tag zur freien Verfügung zu stellen.
Diese Praxis sollte wirklich nur bei guten (aber nicht zu guten!) Fressern angewendet werden, bei denen sicher davon ausgegangen werden kann, dass nicht der Hund sondern der Besitzer die Rationszusammensetzung bestimmt.
Nörgelige Fresser reagieren bei dieser Fütterungsweise nach kurzer Zeit in der Regel anfänglich mit der Verweigerung des Trockenfutters und akzeptieren dann häufig auch das Dosenfutter nicht mehr, so dass der Besitzer ständig neue Sorten und vor allen Dingen, Dosenfutter mit immer intensiveren und zuckerhaltigeren Geschmacksstoffen anbieten muss.

Will man Nass- und Trockenfutter kombinieren, so sollte man dies bei jeder Mahlzeit tun, damit der Hund immer die vorgesehene Rationszusammensetzung bekommt.

 

Probleme bei zu gierigen Fressern
Ein guter und angemessener Appetit ist für einen Hund von der Natur eigentlich vorgesehen. Leider gibt es aber auch viele Hunde, die die Angewohnheit haben, Futter nicht zu fressen sondern im wahrsten Sinnen des Wortes nur „einzusaugen“. Hierdurch werden der erste Akt der Verdauung, die Zerkleinerung der Nahrung durch das Gebiss und der zweite Akt, die wichtige Einspeichelung (Vorverdauung) ausgespart mit der Folge, dass Verdauungsstörungen aller Art auftreten können. Zudem wird gleichzeitig mit dem Futter eine grosse Menge an Luft mit aufgenommen.

Gerade bei einer Futterumstellung, bei der der Hund häufig aufgrund des anderen, neuen und vielleicht subjektiv leckeren Geschmacks des neuen Futters, die Nahrung besonders schnell aufnimmt, kommt es nicht selten zu Symptomen wie Erbrechen, Schluckauf, breiigem Kot, Blähungen oder Durchfallerscheinungen. Die fehlenden Vorverdauungsstufen lassen das Futter unvorbereitet in den Magen bzw. ungenügend vorverdaut in den Darmtrakt kommen. Die überflüssig geschluckte Luft muss entsorgt werden. Dies kann dann die oben geschilderten Symptome auslösen.

Ein probates Mittel, um die Fressgeschwindigkeit zu verlangsamen, ist das Füttern des Hundes aus seiner Kopfhöhe (entweder aus einem höhenverstellbaren Fressnapf oder einfach indem man den Napf auf einen Hocker etc. stellt). Der Hund kann durch die angewinkelte Kopfhaltung bedingt rein mechanisch nicht mehr so schnell fressen. Diese einfache Fütterungstechnik hat schon unglaublich viele Magen-Darmsymptome beseitigt, auch wenn sie vorher oft Allergien oder Unverträglichkeiten zugeschrieben worden waren.

Eine weitere Möglichkeit, die Fressgeschwindigkeit zu verringern, ist das Füttern aus Kopfhöhe bei gleichzeitigem Einlegen z. B. eines Apportierholzes in den Napf, der natürlich in diesem Fall gut befestigt und gross genug sein muss. Der Hund muss in diesem Fall für jeden Happen zuerst einmal das Apportierholz mit der Nase zur Seite schieben. Das Gute am Apportierholz im Gegensatz z. B. zu Steinen oder anderen Gegenständen ist die Grösse. Ein Apportierholz wird nicht versehentlich mit runtergeschluckt!

Für phantasiereiche Hundebesitzer sind dem Erfindungsreichtum im Bereich des Hobbybastelns hier keine Grenzen gesetzt. Von Schiebern, über auf Knopfdruck rauskullernden Futterringen bis zu den ungewöhnlichsten Fressnapfformen haben schon viele „Fressgeschwindigkeitsverlangsamer“ erfolgreich Magen-Darmstörungen behoben.

Copyright by Marengo - EnRa GmbH&Co.KG
Aktualisiert April 2011

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