Was Wolf und Hund gemeinsam haben – und was sie unterscheidet

Wolf und Hund
 

Wolf und Hund: Verwandte in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen

Wolf und Hund sind zwar enge Verwandte, leben aber in Situationen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Wolf etwa ist als Wildtier einem ständigen harten Überlebenskampf unterworfen. Dazu gehören permanenter körperlicher Stress auf der Suche nach Nahrung und ein ständiges Leben in der jeweiligen, oft rauen Witterung. Wenige, oft unregelmäßige Mahlzeiten und der häufig schlechte Futterzustand – eine sehr unausgeglichene Ernährung also – schlagen sich in fortgesetzten Gewichtsschwankungen nieder. Durch die stetig wechselnde Nahrung variiert die Verdauung des Wolfes zwischen hart und durchfällig. Und von einer medizinischen Versorgung, wie sie jeder Haushund erfährt, kann der Wolf nur träumen.
Der Hund hingegen führt – im Vergleich zum Leben eines Wolfes in freier Wildnis – ein anderes Leben. Als Haushund hat er weniger körperlichen Stress, sieht sich kaum der Witterung ausgesetzt und kann sich regelmäßiger Mahlzeiten erfreuen. Selbst die Beanspruchung eines Arbeits-, Dienst- oder sportlich sehr aktiven Hundes ist nicht mit dem harten Überlebenskampf eines Wolfes vergleichbar. Die Ernährung des Hundes ist ausgeglichen, sein Futterzustand gut – manchmal auch schon zu gut. Auf das Wohlergehen des Hundes und ein schönes, gepflegtes Fell legen schließlich viele Besitzer großen Wert. Deswegen ist der Hund auch medizinisch hervorragend versorgt.

Unterschiedliche Lebensweisen führen zu unterschiedlicher Ernährung

Eine angemessene Ernährung berücksichtigt die unterschiedlichen Lebenssituationen von Wolf und Hund. Der Wolf ist aufgrund seiner Lebensweise zwingend auf höhere Eiweiß- und Fettanteile im Futter angewiesen als der Hund. Um gesundheitlichen Problemen vorzubeugen, sollte die Ration für den Hund einen etwas höheren Anteil an aufgeschlossenem Getreide und Gemüse aufweisen. Bei dominierendem Fleischanteil bleibt so der Eiweiß- und Fettgehalt für den Hund moderat und angemessen.

Die Gemeinsamkeiten: ein auf Fleisch eingestellter Verdauungstrakt und der Bedarf an pflanzliche Komponenten

Sowohl Wolf als auch Hund haben einen Verdauungstrakt, der auf die Aufnahme von Fleisch eingestellt ist. Als Karnivoren brauchen sie daher hochwertiges tierisches Eiweiß. Wichtig sind darüber hinaus auch Kohlenhydrate, Vitamine, Spurenelemente und Mineralien. Diese lassen sich aber nicht in roher Form in ausreichendem Maß über Gemüse, Getreide und anderen pflanzlichen Komponenten aufnehmen. Der Wolf versorgt sich daher mit Getreide, Gemüse und anderen pflanzlichen Bestandteilen, indem er den Mageninhalt pflanzenfressender Beutetiere frisst. Dort sind sie in vorverdauter Form enthalten. Da der Hund sich nicht in dieser Weise ernähren kann, müssen ihm diese pflanzlichen Bestandteile in aufgeschlossener Form im Futter zur Verfügung gestellt werden. Marengo hat aus diesem Grund das schonendste Aufbereitungsverfahren, die Extrusion, gewählt.

Synthetische Zusätze sind nicht natürlich – und daher nicht notwendig

Im natürlichen Nahrungsspektrum von Wolf und Hund gibt es keine synthetischen Vitamine bzw. Spurenelemente. Diese sind in der natürlichen Nahrungsversorgung nicht enthalten. Wolf und Hund sind daher beide nicht auf synthetische Zugaben angewiesen. Im Gegenteil – wenn man diese dem Hundefutter beimischt, wächst das Risiko von Allergien und Stoffwechselstörungen. Ebenso decken Wolf und Hund ihren Bedarf an Phytaminen und Mikronährstoffen über ausgewählte Kräuter aus ihrem jeweiligen Lebensraum und nicht über künstliche Zusatzstoffe.

 

Wie sich Marengo auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Wolf und Hund einstellt

Unser Fütterungskonzept haben wir an diese Erkenntnisse und die Parallelen zwischen Wolf und Hund (etwa im Verdauungstrakt) angepasst, ohne dabei die deutlichen Unterschiede zwischen den Lebenssituationen der beiden Tiere zu vernachlässigen. Dies gilt besonders für die zwingend notwendige Anpassung des Eiweiß- und Fettbedarfs.

Aus Liebe zum Hund bietet Marengo Hundefutter daher:

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Aktualisiert April 2016

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