Hintergrundinfos zu Fleisch und anderen Proteinquellen

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Futtermittelrecht: Fleischkategorien

In Deutschland ist die Herstellung eines Hundefutters sowohl internationalem EU Recht als auch nationalem Recht unterworfen. Per Gesetz ist festgelegt, dass Fleisch und tierische Nebenprodukte nach dem potentiellen Risiko für Tiere, Menschen und Umwelt in drei Kategorien eingeteilt werden müssen. Zudem schreibt es detailliert vor, wie jede Kategorie zu entsorgen ist.

Kategorie 1

Material der Kategorie 1 (Fleisch und tierische Nebenprodukte mit dem höchsten Risiko wie TSE, Scrapie oder behaftet mit Rückständen verbotener Stoffe (z. B. wachstumsfördernde Hormone oder Umweltkontaminanten wie Dioxin und PCB) sowie auch die sogenannten "spezifizierten Risikomaterialien"(SRM). Alles Material der Kategorie 1 muss vollständig als Abfall entsorgt werden, und zwar durch Verbrennung oder Verbringung auf Deponien nach entsprechender Hitzebehandlung.

Kategorie 2

Unter Material der Kategorie 2 werden Fleisch und tierische Nebenprodukte verstanden, die das Risiko anderer Krankheiten bergen (z. B. im Betrieb verendete Tiere oder Tiere, die im Rahmen von Maßnahmen zur Krankheitseindämmung im Betrieb getötet werden oder bei denen Rückstände von Tierarzneimitteln möglich sind). Sie dürfen nach entsprechender Behandlung anderen Zwecken als der Futtermittelherstellung zugeführt werden (z. B. Biogaserzeugung, Kompostierung).

Kategorie 3

Nur Material der Kategorie 3 (Fleisch und tierische Nebenprodukte gesunder Tiere, die zum menschlichen Verzehr geschlachtet wurden) darf – nach angemessener Behandlung in zugelassenen Verarbeitungsbetrieben – zur Herstellung von Futtermitteln verwendet werden.

 

Kriterien zur Beurteilung einer Proteinquelle

Per Gesetz ist festgelegt, dass ein in Deutschland hergestelltes und zugelassenes Hundefutter ausschließlich Eiweißquellen von gesunden, geschlachteten Tieren aus der Lebensmittelproduktion enthalten darf. Trotzdem gibt es sehr große Unterschiede, was die Qualität der Proteinquellen betrifft. Unter den Kategorie 3 Produkten sammeln sich von Klauen, Borsten, Federn, Häuten, Fellen und anderen unappetitlichen Proteinquellen bishin zu hochwertigem Muskelfleisch unterschiedlichste Ausgangsmaterialien, die ins Hundefutter gelangen können. Hier empfiehlt es sich beim Futtermittelhersteller gegebenenfalls genau nachzufragen.
Um darüber hinaus eine Proteinquelle beurteilen zu können, empfehlen wir folgende Parameter immer im Zusammenspiel − nicht nur isoliert − zu betrachten:

 

Eckdaten der Proteinquelle selbst (nicht des gesamten Futters) aller Marengo Trockenfuttersorten

  • Gehalt an Rohprotein: mindestens 80 %
  • Gehalt an Rohasche: zwischen 10 % - 12 %
  • Anteil an essentiellen Aminosäuren: ein hoher Anteil an esstiellen Aminosäuren und ein breites Aminosäuremuster
  • Verdaulichkeit: ca. 90 %
  • Einhaltung der Kühlkette: Kühlkette wird eingehalten
  • Verzicht auf Antioxidantien und andere Haltbarkeitsmacher: keine Antioxidantien und Haltbarkeitsmacher in Rohstoffen (und Fertigprodukten)

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