Der Marengo Stufenplan zur Allergiebekämpfung

Inhaltsangabe:

Graphik Polarwolf

Vorwort zur Vorbeugung und Allergiebekämpfung

Stufe I: Allergie & Futter

Stufe II: Allergie & Pflege und Haltung

Stufe III: Allergie & Umgang mit Medikamenten

 

Vorwort

Vorbeugung und Allergiebekämpfung
Eine Vermeidung von Allergien und eine nachhaltige Besserung bei bestehenden Allergien erreicht man nur durch die Vermeidung der wirklichen Ursachen. Mit dem Marengo Stufenplan zur Allergiebekämpfung geben wir Ihnen ein ganz konkret umsetzbares Konzept an die Hand, um Allergien zu vermeiden bzw. bestehende Allergien erfolgreich zu bekämpfen. Grundvoraussetzung hierfür ist die Vermeidung der ursächlichen Allergene (Stoffe, auf die der Körper allergisch reagiert) bzw. die Reduzierung dieser Allergene.

Allergenminimierung mit Hilfe des Marengo Stufenplans
Voraussetzung für die erfolgreiche Bekämpfung einer Allergie ist eine konsequente und anhaltende Ausschaltung bzw. Reduzierung aller möglichen fütterungsabhängigen und fütterungsunabhängigen Faktoren, die den Hund krank machen könnten. Hierbei sollten Sie den Marengo Stufenplan zur Allergiebekämpfung zur Hilfe nehmen, indem Sie Schritt für Schritt mögliche Allergene ausschließen.

 

Stufe I: Allergie & Futter

Die konsequente Einhaltung der Stufe I des Marengo Stufenplans ist Grundvoraussetzung, um bestehende Allergien lindern oder erfolgreich bekämpfen zu können. Erst eine allergenarme und toxinfreie Futtergrundlage stellt dem Immunsystem die nötigen Energien zur Verfügung, um mit körperfremden Substanzen angemessen umzugehen.

 

1. Welche Anforderung muss das Hauptfutter für Allergiker erfüllen?

Photo Airedaleterrier Rüde Marlo vom Sandbend

1. Um eine allergenarme und immunsystemfreundliche Futtergrundlage zu bilden, muss das Hauptfutter für Allergiker garantiert frei sein von:

2. Um eine nachhaltige Irritation des Immunsystems zu verhindern und krankmachende Überdosierungen zu vermeiden, sollte das Hauptfutter folgende Bestandteile nur in moderaten Mengen enthalten:

Was Sie nicht vergessen sollten: Risiko Zusatzstoffe – brandaktuell wie eh und je!

War es früher „in“, gegen Zusatzstoffe zu sein, so scheint sich das negative Image, das Zusatzstoffe unserer Meinung nach zu Recht haben, mittlerweile mehr und mehr zu verflüchtigen. Entweder sind die meisten Hundebesitzer der Meinung, dass kaum noch Risiken von Zusatzstoffen ausgehen bzw. diese gar nicht mehr zum Einsatz kommen, oder im schlimmsten Fall macht sich eine fast kritiklose Begeisterung breit.
Der wissenschaftliche Fortschritt im Bereich von synthetischen Zusatzstoffen, der technischen Verfahren zur Gewinnung von Einzelnährstoffen aus eher minderwertigen Rohstoffen sowie die Jagd nach der exotischsten Komponente – angefangen von Psyllium bishin zu Yucca Schidigera – ist enorm. Der Trend zu „Functional Food“, „Nutraceuticals“ & Co hat den Hundefuttermarkt konsequent und erfolgreich erobert. Ist dies aber wirklich alles zum Wohle des Hundes? Lesen Sie mehr zu diesem Thema unter Risikofaktor Zusatzstoffe: heutzutage out?

Wichtig! Gerade im Bereich der Allergievorbeugung und der Allergiebekämpfung ist die Allergenminimierung durch Verzicht auf alle synthetischen Zusatzstoffe ein entscheidender Faktor für den Erfolg!

2. Warum ist das Marengo Fütterungskonzept für Allergiker besonders geeignet?

Graphik Marengo Classic lose

Marengo Hundefutter erfüllt alle Kriterien, die für die Auswahl des Hauptfutters für allergische Hunde unabdingbar sind, nämlich

Beispiel: moderater Eiweißgehalt
Marengo setzt auf einen moderaten Eiweißgehalt (erwachsene Hunde 22-24 %, Welpen und Junghunde 27 % Rohprotein) und garantiert gleichzeitig die Verwendung von hochwertigen Eiweißträgern, die den Bedarf u. a. an essentiellen (lebenswichtigen) Aminosäuren (Eiweißbausteinen) decken, ohne das Immunsystem und die Stoffwechselorgane unnötig zu belasten. Diese Kombination von moderat und hochwertig schafft die ernährungsmäßige Basis für eine erfolgreiche Allergievorbeugung und Allergiebekämpfung.

 

3. Zwischenmahlzeiten, Selbstgekochtes und Leckerchen

Graphik Windhund mit Kopf in Flipstüte

Die zunehmende Tendenz unter den Hundebesitzern, sich kritisch mit der Fütterung ihres Hundes auseinanderzusetzen und hohe Maßstäbe an die Qualität zu legen, zeugt erfreulicherweise von Verantwortungsgefühl.

Achten Sie auch bei der Auswahl der Zwischenmahlzeiten und Leckerchen auf Qualität und Gesamtnährstoffverhältnis!

Auch Zwischenmahlzeiten, Selbstgekochtes und Leckerchen sollten garantiert frei sein von:

  1. allen synthetischen Zusatzstoffen wie Konservierungs-, Lock-, Aroma- und Geschmacksstoffen sowie Antioxidantien wie BHT, BHA bzw. Ethoxiquin
  2. allen synthetischen Vitaminen
  3. minderwertigen Eiweißen und Risikomaterial
  4. minderwertigen tierischen und pflanzlichen Nebenerzeugnissen
  5. Soja und Sojanebenerzeugnissen

Was Sie wissen sollten ...
Viele Hundekuchen, Belohnungshappen und Drops, aber auch Zugaben vom Tisch wie Leberwurst, Aufschnitt, Gebäck, Süßigkeiten etc. enthalten synthetische Zusatzstoffe, die bei Ihrem Hund selbst in geringsten Mengen allergieauslösend sein können.

Bei einer allergischen Neigung ist nicht die Menge, sondern der Kontakt mit dem Allergen entscheidend.

Folgende Empfehlungen sollten Sie zusätzlich unbedingt beachten:

So machen Sie es richtig ...
Alle Kauartikel bzw. Trockenfleischprodukte sind u. a. auch durch den Wasserentzug extrem eiweißhaltig. Aus diesem Grund ist es dringend erforderlich, darauf zu achten, dass das notwendige Eiweiß-Energieverhältnis durch die gleichzeitige Zugabe geeigneter Kohlenhydratträger eingehalten wird.
Trockenfleischprodukte müssen daher beim erwachsenen Hund mit der vierfachen Menge und bei Welpen und Junghunden mit der dreifachen Menge an Kohlenhydratträgern wie Marengo Country ausgeglichen werden, damit es zu keiner Eiweißüberversorgung kommt.
Zugaben wie Fleisch oder Magerquark sind mit der gleichen Menge an Kohlenhydratträgern auszugleichen. Ausführliche Infos hierzu finden Sie unter Gesundes Belohnen

 

4. Zusatzpräparate, Ergänzungsfuttermittel

Die allergenärmste Fütterung bleibt erfolglos, wenn unangemessene Zusatzpräparate und Ergänzungsfuttermittel dem Futter beigemengt werden.

Grundsätzlich ist die Zugabe von Zusatzpräparaten bzw. Ergänzungsfuttermitteln bei der Verfütterung von Marengo Hundealleinfutter nicht notwendig, da der Hund mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen ausreichend versorgt ist. Es gibt aber viele Hundebesitzer, die prophylaktisch oder auch bei bestehender Allergieneigung bzw. Allergieproblemen ihres Hundes gerne unterstützend Zusatzpräparate füttern möchten.

Es ist inkonsequent, zu einem Hundealleinfutter, das frei von allen synthetischen Zusatzstoffen inklusive synthetischen Vitaminen ist, vitaminisierte bzw. mit synthetischen Substanzen angereicherte Ergänzungspräparate zu füttern.

Bleiben Sie sich selber treu und füttern Sie vorbeugend oder auch im Bedarfsfall weiterhin hochwertig und zusatzstofffrei. Ungeeignet sind in jedem Fall Calciumpräparate, synthetische Vitamin- und Mineralstoffmischungen sowie Mischpräparate, die zum Teil aus natürlichen und zum Teil aus synthetischen Substanzen zusammengesetzt sind, so z. B. viele Kräutermischungen.

Beachten Sie bei der Zufütterung von Hefepräparaten, dass sowohl Marengo Premium als auch Marengo Junior bereits Hefe enthalten, so dass eine zusätzliche Gabe unter Umständen zu Störungen der Mikroflora des Darms mit Symptomen wie breiigem Kot, Blähungen oder anderen Verdauungsirritationen führen kann.
Dies gilt im übrigen auch für selbstgemachte oder gekaufte Milchsäuregärungsprodukte wie Kefir oder Fermentgetreide.

Kräuter-Wahnsinn: Nicht jedes Kraut ist gut für den Hund!
Auch bei natürlichen Komponenten wie Kräutern, Früchten und anderen Pflanzen ist nicht in jedem Fall eine positive Wirkung für den Hund garantiert. Die richtige Auswahl von Kräutern, die als Nahrungsergänzung und nicht als Medikament dienen, die Verträglichkeit und die Frage nach dem tatsächlichen Nutzen sollte gründlich geklärt werden.

Bei Marengo kann auf Basis von hochwertigen und hochverdaulichen Komponenten, die schonend aufbereitet werden, komplett auf den Einsatz von synthetischen Zusätzen verzichtet werden. Das ist unser Markenzeichen! Wir setzen nur wenige, ausgewählte, seit Jahren bewährte Kräuter als reine Nahrungsergänzung ein, die sich auch problemlos in die Allergieprophylaxe und Allergiebekämpfung einfügen. Lesen Sie hier mehr über die bewährten Marengo Kräuter-Kekse

 

5. Ungewollte Wasser- bzw. Futteraufnahme

Graphik ungewollte Kotaufnahme


Achten Sie beim Spazierengehen darauf, dass Ihr Hund keinen Unrat am Wegesrand aufnimmt.
Verhindern Sie die Aufnahme von:

  1. Kadavern
  2. Kot anderer Tiere oder Menschenkot
  3. undefinierbaren Abfällen wie z. B. Tempotaschentüchern
  4. unbekannten Gräsern und Kräutern bzw. gespritztem Getreide
  5. Wasser aus Pfützen, unbekannten Gewässern, brackigen Teichen, Kanälen etc.

Was Sie wissen sollten ...
Der Darm als Hauptsitz des Immunsystems ist bei allergieempfindlichen Hunden und Allergikern fast immer in Mitleidenschaft gezogen. Eine daraus oft resultierende destabile oder verarmte Darmflora führt dazu, dass gerade diese Hunde vermehrt dazu neigen, Unrat und Kot aufzunehmen, was wiederum die Darmflora schädigen kann.
Versuchen Sie darum, Ihren Hund mit Erziehungsmaßnahmen dazu zu bewegen, nur dann etwas zu fressen bzw. zu saufen, wenn Sie es ihm erlauben. Dies ist sicherlich nicht immer einfach, aber häufig die einzige Möglichkeit, um hartnäckige Allergieprobleme in den Griff zu bekommen.

 

6. Allergien vorbeugen, Allergiker richtig füttern

  1. Marengo Ernährungsplan zur Allergieprophylaxe

    Graphik zwei Dalmatiner liegend

    Zur Vorbeugung gegen Allergien oder bei vorhandener Allergieneigung hat es sich bewährt, durch hochwertige, allergenarme und zusatzstoff- bzw. toxinfreie Futterkomponenten sowie ein vielfältig zusammengesetztes Futter eine möglichst breit angelegte Damflora beim Hund zu fördern. Dies erreichen Sie durch die Fütterung von Marengo Hundefutter auf ganz natürliche Weise.
    Statt der nicht artgerechten und ungesunden Reduzierung auf zwei bis drei Futterkomponenten werden hier ausschließlich hochwertige und vielfältige Ausgangsstoffe gewählt, die weder toxinbelastet sind noch mit synthetischen Zusatzstoffen angereichert werden. Die Fütterung des Marengo Hundefutters kann so die ernährungsmäßige Grundlage für eine gesunde Darmflora und ein intaktes Immunsystem bilden.

    Was Sie wissen sollten ...
    Die beste Allergieprophylaxe ist die Förderung einer gesunden und breit angelegten Darmflora. Nur so ist der Hund in der Lage, ein kräftiges Immunsystem zu entwickeln. Alle Marengo Hundefuttersorten können aufgrund der hochwertigen und vielfältigen Futterkomponenten und der Freiheit von allen synthetischen Zusatzstoffen die Ernährungsgrundlage hierfür bieten.

  2. Marengo Ernährungsplan bei bereits bestehender Allergie

    Was Sie wissen sollten ...
    Grundsätzlich sind alle Marengo Hundefuttersorten für Allergiker und allergieempfindliche Hunde geeignet. Sollte bereits eine Allergie über eine längere Zeit bestehen oder der Hund einen sehr empfindlichen Verdauungstrakt haben, empfehlen wir den Einstieg über die erfolgreich bewährte Marengo 63-Tage-Diät.

    Graphik Rhodisian Ridgeback mit Rucksack

    Wenn Sie sich entschieden haben, die erste Stufe des Marengo Stufenplans zu realisieren, stellt sich in der Regel sofort die Frage: „Wie füttere ich jetzt konkret meinen Hund und wie muss ich die Futterumstellung vornehmen?“
    Wählen Sie angepasst an Alter, Gesundheitszustand und Bewegungsaktivität das passende Marengo Hundefutter aus. In der Regel verläuft auch bei allergieerkankten Hunden eine Umstellung ohne nennenswerte Probleme.
    Wissen Sie aus Erfahrung, dass Ihr Hund generell zu Problemen bei Futterumstellungen neigt oder dauert die Allergie schon Monate bzw. Jahre an, sollten Sie den Einstieg über die seit Jahren bewährte Marengo 63-Tage-Diät wählen. Gerade bei sehr sensiblen Hunden und bei Hunden, deren allergische Erscheinungen sich auf den Verdauungstrakt konzentrieren, machen Sie es Ihrem Hund dadurch leichter.

    Grundsätzliche Futterwahl
    Welches Futter für Ihren Hund am besten geeignet ist, erfahren Sie unter .
    Natürlich beraten wir Sie diesbezüglich auch gerne. Unter Kontakt stehen wir für Sie bereit.

    Marengo-63-Tage Diät

    Bei bereits länger bestehenden Allergien, bei empfindlichen Hunden oder Neigung zu Futterumstellungsproblemen hat sich die Marengo 63-Tage-Diät besonders gut bewährt.

    Eine ausführliche Anleitung sowie ein konkretes Beispiel zur Durchführung der Marengo 63-Tage-Diät finden Sie hier:
    Gerne stehen wir Ihnen bei der genauen Berechnung der Futtermengen und Fragen zur praktischen Durchführung zur Verfügung: Kontakt

    Bitte Geduld bewahren ...
    Die Marengo 63-Tage-Diät sollte in jedem Fall über die Dauer von 63 Tagen durchgeführt werden, auch wenn sich die Symptomatik schon frühzeitig bessern sollte. Auch für den Fall, dass Symptome wie Blähungen, breiiger Kot oder andere allergische Erscheinungen noch eine Woche vor dem Ende der Diät bestehen sollten, heißt es Geduld bewahren.
    Machen Sie sich bewusst, dass eine manchmal schon seit Jahren bestehende destabile Darmflora nicht innerhalb von einigen wenigen Tagen regenerieren kann. Dazu benötigt der Organismus Zeit.

     

    Stufe II: Allergie & Pflege und Haltung

    Neben einer allergenarmen Futtergrundlagesollten Sie beachten, dass auch viele fütterungsunabhängige Faktoren einen direkten belastenden Einfluß auf das Immunsystem des Hundes haben. Auch diese Art der allergieauslösenden Faktoren müssen Schritt für Schritt aus dem Bereich der Haltung und Pflege entfernt werden, um eine Allergie erfolgreich zu bekämpfen.

    Was Sie wissen sollten ...
    Marengo stellt mit seinem Pflegeprogramm, das sich auch bei sensiblen und allergischen Hunden bestens bewährt hat, eine natürliche und wirksame Alternative zu den herkömmlichen Pflegepräparaten zur Verfügung.

      Produktphoto Marengo Limes Spray

    Chemische Antifloh-, Antizecken- und Antimilbenmittel für die Anwendung am Hund
    Chemische Antiparasitenmittel zum Aufträufeln bzw. Aufsprühen wie Frontline, Tigovon, Expot oder Bolfo, aber auch Flohhalsbänder enthalten belastende Substanzen, die über die Haut in den Blutkreislauf des Hundes gelangen.
    Beginnen die Parasiten dann Blut zu saugen, werden sie vergiftet und so abgetötet. Was für die lästigen und enorm widerstandsfähigen Parasiten tödlich endet, ist natürlich auch für den Hund stark immunsystembelastend und hochgradig allergieträchtig.
    Auch die chemischen Präparate zum Einnehmen wie Program irritieren das Immunsystem nachhaltig. Diese Präparate wirken ebenfalls über den Blutkreislauf des Hundes. Hierbei löst der Wirkstoff durch eine direkte Genveränderung eine Entwicklungsstörung der Parasiten aus.
    Bedenken Sie, dass die Anwendung der chemischen Präparate nicht nur Ihren Hund, sondern auch Sie und Ihre Kinder belastet.

    Ersetzen Sie alle chemischen Antifloh-, Antizecken- und Antimilbenmittel durch geeignete natürliche Präparate wie z. B. Marengo Limes-Spray oder andere wirksame natürliche Präparate (Zedan), auch wenn Sie dadurch einen Mehraufwand an Arbeit in Kauf nehmen müssen, so etwa das Einsprühen des Hundes 1-2 mal am Tag und ein Auskämmen bzw. Absuchen des Fells etc. Vorsicht: auch natürliche Mittel können extrem reizend und allergieauslösend wirken, wie z. B. viele Teebaumölpräparate. (Nähere Infos zum Thema „Natürliche Parasitenabwehr“ finden Sie unter Pflege.

     

    So pflegen Sie richtig ...
    Sowohl bei Floh- und Milbenbefall als auch bei Allergien, die zu Hautirritationen, vermehrtem Lecken, Schuppen- oder Pustelbildung geführt haben, sollten bestimmte Maßnahmen durchgeführt werden. So können Sie den Hund zusätzlich zum 1-2 mal täglichen Einsprühen mit Marengo Limes-Spray eine Woche lang alle 2 Tage mit der Marengo Waschlotion baden bzw. duschen. Nach dem Bad bzw. der Dusche ist es ratsam, den Hund mit der neuen Marengo Hautpflege einzureiben, sobald er wieder trocken ist.
    In der 2. + 3.Woche können Sie das Baden/Duschen/Einreiben auf 2 mal pro Woche, in der 4. + 5.Woche auf einmal pro Woche und danach je nach Bedarf reduzieren.
    Grundsätzlich sollte die Häufigkeit des Einsprühens mit Marengo Limes Spray von der Hochgradigkeit des Befalls und dem Infektionsdruck abhängig gemacht werden.
    Zudem ist es immer sinnvoll, Hunde mit Marengo Limes-Spray einzusprühen, bevor sie mit fremden Hunden in Kontakt kommen (we z. B. beim Spazierengehen, in der Hundeschule oder auf dem Hundeplatz), um eine Flohübertragung von vornherein zu verhindern. Marengo stellt mit seinem Pflegeprogramm, das sich auch bei sensiblen und allergischen Hunden bestens bewährt hat, eine natürliche und wirksame Alternative zu den herkömmlichen Pflegepräparaten zur Verfügung. Ausführliche Informationen zur richtigen Pflege finden Sie unter der Rubrik Pflege und zu den Produkten in unserem Shop.  

    Chemische Antiparasitenmittel im Umfeld des Hundes
    Bei den für das Umfeld des Hundes angebotenen chemischen Antiparasitenmitteln zur Reinigung von Liegeplätzen, Teppichen, Zwingeranlagen etc. handelt es sich (genau wie bei den chemischen Präparaten, die für die Anwendung direkt am Hund gedacht sind) um hochgradig allergieauslösende Substanzen, die auf jeden Fall von einem zur Allergie neigenden Hund ferngehalten werden sollten. Häufig stammen die verwendeten chemischen Stoffe aus dem Bereich der Insektizide und Pestizide und stellen somit nicht nur für die Gesundheit des Hundes, sondern auch für den Besitzer ein Gesundheitsrisiko dar.

    Ersetzen Sie die chemischen Antiparasitenmittel für das Umfeld des Hundes durch wirksame natürliche Mittel. Hier steht an allererster Stelle die Verwendung eines Dampfreinigers. Der Dampfreiniger ist eine einfache und absolut sichere Methode, um alle lästigen Parasiten und deren Nachkommen zu vernichten. Selbst die so hartnäckigen Floheier, die in jeder Bodenritze normalerweise monatelang überleben können, werden schon bei einer Temperatur von ca. 45° C zuverlässig und vollkommen ohne Chemie vernichtet. Auch Milben aller Art, Bakterien, Zecken etc. können auf diese Weise sicher unschädlich gemacht werden – bei gleichzeitiger Schonung der eigenen Gesundheit.
    Die Anwendung des Dampfreinigers sollte grundsätzlich einmal pro Woche erfolgen, um u. a. den Hausstaubmilbenbefall sowie (bei vorliegendem Flohproblem) die verschiedenen Stadien des Flohs erfolgreich zu bekämpfen. So senken Sie gleichzeitig den Allergendruck für Mensch und Tier. Zusätzlich bildet die zwischenzeitliche Verwendung eines Staubsaugers mit Wasserbad oder Allergenfilter eine ideale Ergänzung. Vorsicht: Normale Trockenstaubsauger (mit Beutel oder ohne) verteilen Hausstaubmilben, Floheier etc. in großem Maße in der ganzen Wohnung!

     

    Chemische Ohrpflegemittel
    Produktphoto Marengo Ohrpflegelotion Bei den meisten Hunden ist eine regelmäßige Ohrpflege grundsätzlich nötig, da immer wieder Sand, Grassamen, Staub etc. in die Ohren gelangen und dort zu Reizungen, Krustenbildung oder Entzündungen führen können. Häufig finden chemische bzw. stark reizende Ohrpflegemittel wie z. B. Wasserstoffperoxid, alkoholische Lösungen, Teebaumöl oder sogar penicillin- bzw. kortisonhaltige Präparate für die routinemäßige Pflege Anwendung, die die Ohrschleimhäute empfindlich schädigen können. Bei Hunden, bei denen sich die Allergie an den Ohren manifestiert – sei es ausschließlich oder zum Teil – wird durch die Anwendung solcher Präparate die Allergie in der Regel verschlimmert.

    Ersetzen Sie chemische bzw. reizende Ohrpflegemittel durch wirksame, natürliche Präparate wie z. B. die Marengo Ohrpflegelotion.

     

    Schlaf- und Liegeplätze
    Viele der auf dem Markt befindlichen Schlaf- und Liegeplätze sind für allergische Hunde vollkommen ungeeignet, da sie entweder mit Chemikalien behandelt wurden – wie die meisten Baumwollprodukte – und/oder weil sie eine ideale Brutstätte für Milben, Pilze und Bakterien bieten.
    Hierunter fallen insbesondere: Nester, Schlaf- und Liegeplätze aus Baumwolle und Bast.
    Häufig stellt sich auch das Problem, dass Hunde auf Bastteppiche oder Bastmöbel, die regelrechte Milbenfänger sind, allergisch reagieren. Aus diesem Grund sollte man diese Teile in die Dampfreinigung unbedingt mit einbeziehen, falls man sich zu ihrer Abschaffung nicht durchringen kann.
    Weiterhin sollte man bedenken, dass auch natürliche Einstreu wie Stroh, Sägemehl, Sägespäne etc. ideale Bedingungen für alle Arten von Milben bieten. Darum sollten sie bei Allergikern strikt vermieden werden.

    Allergenarme Liegeplätze.

    Wählen Sie als Liegedecken entweder Produkte, die bei 60° C gewaschen werden können, wie etwa reine Polyester- bzw. Polyacrylunterlagen (sogenannte Thermodecken).
    Dobermannhündin liegt auf Sleepy by Marengo Oder Sie benutzen reine Schafwollprodukte. Diese sind besonders gut für Allergiker geeignet, da sie durch ihren natürlichen Fettgehalt hochgradig allergenabweisend sind und somit eine ideale Liegefläche bieten. Marengo stellt mit der original Lammfell-Liegedecke „Sleepy by Marengo“ einen komfortablen und allergenarmen Liegeplatz zur Verfügung. Ausführliche Informationen zu „Sleepy by Marengo“ finden Sie unter Zubehör by Marengo

     

    Futternäpfe und Trinkgefäße
    Die normalen Futternäpfe aus Metall können unter Umständen, gerade wenn sie nicht sehr hochwertig sind oder Strukturfehler aufweisen, ständig kleine Mengen des Metalls abgeben. Diese können nicht nur allergische Erscheinungen im Bereich des Mauls auslösen, sondern insgesamt zu einer Beeinträchtigung des Immunsystems führen und eine generelle Allergie auslösen.

    Ersetzen Sie Futter- und Trinknäpfe aus Metall durch reine Keramik-, Glas- oder Steingefäße.

     

    Halsbänder, Leinen und Geschirre
    Halsbänder, Leinen und Geschirre aus Metall können sogenannte Kontaktallergien insbesondere an der Haut auslösen, da enthaltene Metallbestandteile wie Nickel, Chrom etc. oder aber auch ein sich schnell entwickelnder Rost allergieträchtig sind. Ähnliches trifft auch auf Zubehör aus Leder zu. Da Leder meist mit Chemikalien gegerbt wird und diese relativ schnell bei Beanspruchung oder Feuchtwerden an die Haut abgegeben werden, sollte man hierauf verzichten.
    Ersetzen Sie Halsbänder, Leinen und Geschirre aus Metall oder Leder durch allergenarme Nylonprodukte.

     

    Wasch- und Reinigungsmittel
    Waschmittel und Weichspüler enthalten neben den oft aggressiven waschaktiven Substanzen in der Regel auch Duftstoffe, die stark allergen sein können. Auch bei den Reinigungsmitteln sind in der Regel sehr aggressive Hauptkomponenten und Duftstoffe zugesetzt, die bei Allergikern vermieden werden sollten.

    Verzichten Sie auf aggressive Waschmittel und Weichspüler und ersetzen Sie für die Reinigung der Liegedecken, Handtücher etc. Ihres Hundes diese z. B. durch Neutralseife oder andere milde, parfümfreie Seifen. In punkto Reinigungsmittel verweisen wir wiederum auf den Dampfreiniger, der vollkommen chemiefrei für Sauberkeit sorgt. So kann Ihr Hund bedenkenlos in der ganzen Wohnung auf dem Boden liegen, ohne dass er dadurch Probleme bekommt.

     

    Durchstreifen von frisch gespritzten Feldern oder gegüllten Äckern
    Dass auf Felder aufgebrachte Pestizide, Insektizide oder Düngemittel bei allergischen Hunden ungewollte Reaktionen auslösen können, muss sicherlich nicht weiter erklärt werden. Aber auch „natürliche“ (?) Düngeformen mit Mist, Gülle oder Klärschlamm enthalten neben Bakterien, Pilzen, Milben etc. häufig auch anorganische Rückstände, die das Immunsystem nachhaltig irritieren können.

    Produktphoto Marengo Waschlotion

    Verhindern Sie, dass Ihr Hund auf frisch gespritzte Felder bzw. gegüllte Äcker läuft. Ist dies doch einmal passiert, baden bzw. duschen Sie Ihren Hund anschließend umgehend (z. B. mit der Marengo Waschlotion), denn es ist sehr wichtig, dass die Haut wieder gereinigt wird, damit die Gifte nicht auch noch durch das „Sich-Belecken“ des Hundes in den Verdauungstrakt gelangen.

      Baden in ungeigneten Gewässern
    Das Baden in oder Durchstreifen von Kanälen, Flüssen, brackigen Teichen, stehenden Gewässern, Gräben etc. birgt immer die Gefahr von Belastungen mit Bakterien, chemischen Rückständen oder anderen krankmachenden Faktoren in sich. Darum sollte der allergische Hund – wenn überhaupt – nur in wirklich sauberen Gewässern schwimmen.

    Verhindern Sie, dass Ihr Hund in ungeeignete Gewässer springt oder darin badet. Ist dies doch einmal passiert, baden bzw. duschen Sie Ihren Hund anschliessend umgehend z. B. mit der Marengo Waschlotion, denn es ist sehr wichtig, dass die Haut wieder gereinigt wird, damit die Gifte nicht auch noch durch das Belecken „Sich-Belecken“ des Hundes in den Verdauungstrakt gelangen.

     

    Psychosomatische Ursachen
    In seltenen Fällen kann eine Allergie auch psychosomatisch verursacht sein. Sollten Sie bei Ihrem Hund einen Verdacht in dieser Richtung haben, sprechen Sie mit einem Hundefachmann oder einem Verhaltenstherapeuten für Hunde.

     

    Stufe III: Allergie & maßvoller Umgang mit Medikamenten

    Neben der Allergenminimierung in Bezug auf die Fütterung und die fütterungsunabhängigen Faktoren der Pflege und Haltung des Hundes spielt als dritter Part die medizinische Versorgung eine Rolle.

    Allergiker bedürfen einer besonderen Sorgfalt bei einer medizinischen Behandlung. Beachten Sie Folgendes bei der medizinischen Versorgung Ihres allergischen Hundes:

    1. Teilen Sie Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker vor jeder Behandlung mit, dass Ihr Hund Allergiker ist, auch wenn durch Ihre Maßnahmen bzw. durchgeführten Therapien die Allergiesymptome bereits verschwunden sind, da Ihr Hund seine allergische Neigung ein Leben lang behält.
    2. Beobachten Sie Ihren Hund nach erfolgten Therapien. Nur so können Sie Medikamenten- und Impfunverträglichkeiten feststellen. Sollte es innerhalb von 2-3 Wochen nach einer Behandlung zu einem Allergieschub kommen, könnten Medikamenten- oder Impfunverträglichkeiten vorliegen. Teilen Sie dies Ihrem Tierarzt gegebenenfalls mit.
    3. Gesagtes trifft auch für den eventuell notwendigen Einsatz von Wurmkuren, Antibiotika, Bachblüten und Phytomedikamenten zu.
     

    Merkzettel: Allergien vorbeugen

    Der Marengo Stufenplan als Leitfaden!
    Sowohl der Marengo Stufenplan als auch die Marengo Allergie-Checkliste (bitte direkt bei uns anfordern) helfen, Allergene zu vermeiden und so Allergien vorzubeugen.
    Allergieauslöser wie Toxine, synthetische Zusätze kann man im Voraus vermeiden!
    Auch das intakte Immunsystem ist nur begrenzt leistungsfähig. Dauernde Negativfaktoren wie etwa synthetische Zusatzstoffe im Futter sind nicht allergenminimierend.
    Die medizinische Versorgung bedarf einer besonderen Beobachtung!
    Auch bei der medizinischen Versorgung sollte immer per Diagnose ein tatsächlicher Bedarf festgestellt worden sein, um unnötige Belastungen des Immunsystems zu vermeiden.

     

    Merkzettel: Der allergische Hund

    Der Marengo Stufenplan bleibt immer aktuell!
    Ein Hund, der Allergiker ist, behält seine Neigung ein Leben lang, auch wenn durch Ihre Massnahmen bzw. durchgeführten Therapien die Allergiesymptome bereits verschwunden sind.
    Allergieauslöser wie Toxine, synthetische Zusätze etc. müssen vermieden werden!
    Bei einer allergischen Neigung ist nicht die Menge, sondern der Kontakt mit dem Allergen entscheidend.
    Die medizinische Versorgung eines Allergikers bedarf einer besonderen Beobachtung!
    Nicht selten reagiert das Immunsystem des Allergikerhundes bei Medikamentengaben äußerst empfindlich, in diesen Fällen können sich Allergiesysmptome schnell wieder manifestieren.

    Copyright by Marengo - EnRa GmbH & Co. KG
    Aktualisiert April 2016

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